Veranstaltungen

Kolibri organisiert Benefiz-Veranstaltungen zugunsten von Geflüchteten und Migranten.
Kolibri-Veranstaltungen sind deshalb mit * gekennzeichnet. Darüber hinaus finden Sie hier Hinweise auf thematisch einschlägige Veranstaltungen anderer Organisationen, wie aktuelle Filme, Ausstellungen, Konzerte usw.

Okt
25
Do
2018
Fundamentalismus und Radikalisierung in Religionen @ Gemeindesaal der Philippuskirche
Okt 25 um 19:00

Symbole der ReligionenEine Vortragsreihe 2) Das Judentum und der Islam

Fundamentalismus und Radikalisierung werden beim Islam sehr stark wahrgenommen.
Doch keine der großen Religionen ist frei davon. Oft wirken sich diese Strömungen auf die Politik eines Landes aus. Eine Teilname an allen Vorträgen ist wünschenswert, um dem Thema gerecht zu werden.

Referenten: Rabbiner Tom Kucera, Imam
Marwan Al-Moneyyer

Alle Veranstaltungen – jeweils 19 Uhr:
18.10.18: Das Christentum
25.10.18 Das Judentum und der Islam
22.11.18  Der Buddhismus und der Hinduismus

Okt
26
Fr
2018
Unter Weißen @ Evangelische Stadtakademie
Okt 26 um 19:30

Mohamed Amjahid "unter Weissen"Über unbewusste Privilegien und versteckten Rassismus

Wieso fällt es so schwer, die eigenen Privilegien anzuerkennen? Und was bedeutet es, wenn man automatisch immer als „Fremder“ wahrgenommen und mit Alltagsrassismus konfrontiert wird?

Mohamed Amjahid ist als Kind marokkanischer „Gastarbeiter“ in Deutschland geboren und als Siebenjähriger mit seiner Familie nach Marokko migriert. Nach dem Abitur kehrte er zum Studium nach Deutschland zurück. In seinem Alltag wird der Journalist immer wieder mit Diskriminierung und rassistischen Vorurteilen konfrontiert, nicht nur von Rechten, sondern auch von Leuten, die sich selbst für aufgeklärt und tolerant halten. Amjahid hält der weißen Mehrheitsgesellschaft den Spiegel vor – pointiert und selbstironisch.

Mohamed Amjahid
geb. 1988 in Frankfurt am Main, Studium der Politikwissenschaften an der FU Berlin, Journalist und politischer Reporter bei der ZEIT

Moderation: Silvia Bauer, Kulturwissenschaftlerin, München

Kooperationspartner BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung und Bellevue di Monaco

Okt
27
Sa
2018
Theater: “What they want to hear” @ Kammerspiele, Kammer 1
Okt 27 um 20:30
Theater: "What they want to hear" @ Kammerspiele, Kammer 1 | München | Bayern | Deutschland

Du fliehst aus dem einen und landest in einem anderen Land. Wenn Du dort ankommst, hast Du keinen Pass, keine Fotos, keine Papiere, keine wie auch immer gearteten Dokumente, die beweisen würden, wer Du bist und wieso Du geflohen bist. Du hast nur Deinen Körper und eine Geschichte. Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 stellt fest, dass jede Person, die in ihrem Land verfolgt wird, das Recht auf Asyl hat. Der wichtigste Teil des Asylverfahrens ist ein Interview, das ein/e Staatsbedienstete/r, ein/e ÜbersetzerIn und der/die AntragstellerIn hinter verschlossenen Türen führen. Die Glaubwürdigkeit des/r AntragsstellerIn wird anhand seiner/ihrer Worte und Gesten beurteilt und jedes Wort wird schriftlich festgehalten, wie ein kleines Kammerspiel. Wie sagst Du, was sie hören wollen? Welche Gesten, Pausen oder Gefühle werden Dein Schicksal bestimmen? Wie erzählst Du jemandem eine glaubwürdige Geschichte, der/die Dein Land nur von Google Maps her kennt?

„What They Want to Hear“ basiert auf der Geschichte eines syrischen Mannes, der seit vier Jahren ohne irgendeinen Status in den Fängen der Bürokratie feststeckt. Es ist ein Projekt, das in einer Zeit sich schließender Grenzen aus der Zusammenarbeit von syrischen und deutschen SchauspielerInnen, AktivistInnen und Geflüchteten entsteht.

In deutscher, arabischer und englischer Sprache, mit Übertitelung.

Am 12. Juli 2018 fand im Anschluss an die Vorstellung ein Nachgespräch mit Studierenden statt; in Kooperation mit dem Department Kunstwissenschaften der LMU.

Mit fachlicher Unterstützung von Refugio München, Beratungs- und Behandlungszentrum für traumatisierte Menschen mit Fluchterfahrung.

Bildquelle: Kammerspiele München

Okt
28
So
2018
* Auch Veganer verwelken @ Kulturzentrum Milbertshofen
Okt 28 um 19:00

Die Vernunft ist nicht aufzuhalten. Ein Leben ohne Fleisch heißt Zukunft, Vitalität, Gesundheit, Sex, Frauen, Geld. Da will jeder hin. Überhaupt keine Frage. Also raspeln, schälen, hacken und jedes Blatt einzeln veredeln.

Aber wirklich ohne? Also ganz ohne? Kann das gesund sein?
Und mal ganz ehrlich: Alle gefährlichen Lebensmittel sind doch voll aus Pflanze! Heroin, Kokain. Und Wodka wird nur selten aus Rindfleisch gekeltert. Diesen und anderen drängenden Fragen, die sonst keiner stellt, widmet sich Holger Paetz.
Leichte Speisen erhalten Sie vor der Veranstaltung im Kulturcafé.

Mit den Einnahmen des Abends und Ihren zusätzlichen Spenden unterstützt Kolibri Flüchtlinge und Migranten mit Sprachkursen, beruflicher Qualifizierung, Beratung, ärztlicher Betreuung und Therapie.

Reservierung von Karten:
Kolibri:

Kulturzentrum Milbertshofen

Karten auch bei:
Toto-Lotto Schützenberger, Keferloherstr. 103
Schreibwaren Hausleiter, Illungshofstr. 19

Nov
7
Mi
2018
Requiem wider den Krieg @ Evangelische Stadtakademie
Nov 7 um 19:30

KirchenfensterEinführungsveranstaltung zum Konzert IN PEACE am 10.11.

Am 11. November 1918 wurde der Waffenstillstandsvertrag zwischen den alliierten Mächten und dem Deutschen Reich geschlossen. Damit war der Erste Weltkrieg offiziell beendet. Die Grundfesten der europäischen Ordnung jedoch waren erschüttert. Am Vorabend dieses historischen Datums erinnert das Konzert In Peace – Ein Europäisches Requiem an 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges und dessen Konsequenzen für das europäische Gesamtgefüge.

Die Werke Gustav Holsts, Max Regers und Marcel Duprés nehmen unmittelbar Bezug auf die Geschehnisse des Krieges. Die Schrecken des Krieges verbinden die Komponisten über die Ländergrenzen hinweg. Ihre Musik lenkt den Blick auf ihre Sehnsucht nach einer Welt ohne Krieg.

Dieser Abend führt in die Werke ein, die am 11.11. in St. Lukas aufgeführt werden.

Tobias Frank, Lukas-Kantor
Michael Roth, Markus-Kantor

Kooperationspartner: Kirchenmusik St. Lukas und St.Markus

Eintritt frei – Spenden erbeten

Nov
11
So
2018
Blumen für den Frieden auf dem Königsplatz @ Königsplatz, U2
Nov 11 – Dez 3 ganztägig

Mohnblumen auf dem Königsplatz für den FriedenZum 100sten Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs „pflanzen“ Schüler, Geflüchtete und Freiwillige aus vielen Nationen in den Tagen vor dem 11.11.2018 auf dem Münchner Königsplatz 3.000 überdimensionale Mohnblumen aus Kunstseide:  Ein Meer roter Blumen das den Boden völlig bedeckt.

Darüber hinaus soll das Mahnmal auch zum Nachdenken und als Anregung zu Diskussionenüber die Sinnlosigkeit aller Kriege anregen*. Vor der Glyptothek werden zwei schwarz verkleidete, betretbare Container mit der Aufschrift “NIE WIEDER”, „NEVER AGAIN“, PLUS JAMAIS”, „MAI PIU“, „NIKAD VISE“ / „Никад више“ bzw. in russischer Sprache “никогда” aufgestellt.

Darin laufen drei Wochen lang ständig Lesungen von Antikriegsliteratur, Chansons und Protestlieder vom Band – aufgesprochen ebenfalls von Studenten, Freiwilligen und Schauspielern des nahegelegenen Volkstheaters.
Das Mahnmal „Never again – Mohnblumen auf dem Königsplatz“ ist ein Bildungsprojekt, das Lernen aus der Geschichte UND aus wachem Wahrnehmen gegenwärtiger Konfliktlinien ermöglichen soll.
Es benötigt zu seiner Verwirklichung Unterstützer.
Die Vernissage ist auf Sonntag, 11.11. 2018, 11 Uhr festgesetzt.
Das Mahnmal wird bis zum 2.12.2018 aufgebaut bleiben.

 

Flyer Mohnblumen auf dem Königsplatz

SZ-Artikel Mohnblumen aus Seide

Offizielle Website: Niemals wieder – Mohnblumen auf dem Königsplatz

Broschüre “Never Again” (1,6 MB)

Nov
15
Do
2018
Kolonialzeit reloaded? @ Museum Fünf Kontinente
Nov 15 um 19:00

Europa, China und die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas

Noch wirkt die Kolonialzeit in den Handelsbeziehungen zwischen Afrika und Europa nach und weiter. Inzwischen ist China auf dem Kontinent immer präsenter, investiert in Infrastruktur, Land und Bergbau.

Doch wie sind die Beziehungen zwischen China und den verschiedenen Ländern Afrikas zu beurteilen? Was braucht Afrika an internationaler Kooperation und wirtschaftlicher Zusammenarbeit, was an geschützter Eigenentwicklung? Und wo liegen zukunftsweisende Initiativen?

Prof. Dr. Robert Kappel
bis 2004 Leiter des Arbeitsbereichs Politik und Wirtschaft am Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig und bis 2011 Präsident des GIGA German Institute of Global and Area Studies in Hamburg. Er forscht gegenwärtig zu den Themen Wirtschaftsentwicklung in Afrika.

Dr. Boniface Mabanza Bambu
Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg, die sich mit sozioökonomischen Themen vor allem im Blick auf die SADC-Region befasst. Eines seiner Schwerpunkthemen sind die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit afrikanischen Ländern.

Kooperationspartner
Museum Fünf Kontinente und Petra-Kelly-Stiftung

Nov
22
Do
2018
Fundamentalismus und Radikalisierung in Religionen @ Gemeindesaal der Philippuskirche
Nov 22 um 19:00

Symbole der ReligionenEine Vortragsreihe 3) Der Buddhismus und der Hinduismus

Fundamentalismus und Radikalisierung werden beim Islam sehr stark wahrgenommen.
Doch keine der großen Religionen ist frei davon. Oft wirken sich diese Strömungen auf die Politik eines Landes aus. Eine Teilname an allen Vorträgen ist wünschenswert, um dem Thema gerecht zu werden.

Referent: Prof. Dr. Andreas Nehring (Friedrich-
Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Alle Veranstaltungen – jeweils 19 Uhr:
18.10.18: Das Christentum
25.10.18 Das Judentum und der Islam
22.11.18  Der Buddhismus und der Hinduismus

Nov
25
So
2018
* Benefiz für Kolibri – Karl Jenkins Mass for Peace @ Himmelfahrtskirche Sendling
Nov 25 um 17:00 – 18:00

Benefizkonzert für Kolibri, A Mass for Peace, Karl JenkinsDer Maria Ward Chor führt im Rahmen des Mohnblumenprojekts auf dem Königsplatz “Never again” die Messe für Chor und Orchester “The Armed Man” (Mass for Peace) von Karl Jenkins auf.

Die Friedensmesse von Jenkins wurde im April 2000 in der Royal Albert Hall in London uraufgeführt. In dem Antikriegs-Werk geht es um die wachsende Bedrohung eines nahenden Krieges. Es zeigt die Schrecken des Krieges auf, lässt aber am Ende Hoffnung auf Frieden anklingen (Better is Peace).

Das titelgebende Stück “The Armed Man” stammt aus einem anonymen französischen Soldatenlied aus dem 15. Jhdt. (L’homme armé ).

Das Konzert findet in Kooperation mit der Interkulturellen Stiftung Kolibri statt, und von jeder Eintrittskarte gehen 3 Euro an Kolibri für Interkulturelle Projekte.

Reservierung von Karten: