Veranstaltungen

Kolibri organisiert Benefiz-Veranstaltungen zugunsten von Geflüchteten und Migranten.
Kolibri-Veranstaltungen sind deshalb mit * gekennzeichnet. Darüber hinaus finden Sie hier Hinweise auf thematisch einschlägige Veranstaltungen anderer Organisationen, wie aktuelle Filme, Ausstellungen, Konzerte usw.

Jun
8
Fr
2018
Angekommen? Ausstellung mit Arbeiten von Geflüchteten @ Morgen e.V.
Jun 8 um 0:00 – Jul 29 um 0:00

Ausstellung "Angekommen"Die Künstlerin Mahbuba Maqsoodi vom Verein Afghanische Frauen in München e.V. präsentiert Ergebnisse ihrer künstlerischen Arbeit mit Geflüchteten. Die Bilder entstanden 2017 in der Unterkunft Hans-Thonauer-Straße sowie in Krailling. Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer aus unterschiedlichen Ländern malten Bilder, die die universelle und grenzenlose Sprache der Farben und Linien sprechen.
Musikalische Umrahmung:
– Syrischer Friedenschor (Syrischer Sozial- und Kulturverein in München e.V)
– Aryana Schule (afghanische Initiative)
– Mukult-Jam (Verein iranischer Professoren, Akademiker und Studierender in Deutschland e.V.)
Für das leibliche Wohl sorgen:
„Welcome Food“ (ankommen in Deutschland e.V.)
Eritreische Kaffeezeremonie (Eritreische Union in München e.V.)
Veranstalter: Morgen e.V., Kulturzentrum 2411 am Hasenbergl
Die Ausstellung ist bis Ende Juli 2018 zu sehen.
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag 10.00 – 15.00 Uhr, Donnerstag 15.00 – 19.00 Uhr

Jun
21
Do
2018
Die Kurden zwischen Aufbruch und Repression @ Evangelische Stadtakademie München
Jun 21 um 19:00 – 20:00

Eigenstaatlichkeit in weiter Ferne

Nach der Auflösung des Osmanischen Reiches wurde den Kurden von den europäischen Mächten ein eigener Staat zwar zugestanden, das Versprechen aber nicht eingehalten. In der Türkei, im Irak, Iran und in Syrien leben sie seitdem als oft unterdrückte Minderheiten. In Nordirak und neuerdings in Nordsyrien verfügen die Kurden heute über selbstverwaltete Gebiete. Die Vision von einem gesamtkurdischen Staat lebt fort, doch kann angesichts der unterschiedlichen Entwicklungen der Kurdengemeinden in den verschiedenen Ländern ein gemeinsam regiertes „Kurdistan“ überhaupt funktionieren? Haben wirklich alle Kurden dasselbe Ziel oder verfolgt jede regionale Gemeinschaft eher eigene Interessen?

Dr. Joseph Croitoru, Historiker und Journalist, geb. 1960 in Haifa, Studium in Jerusalem und Freiburg i. Breisgau, journalistisch tätig für FAZ und NZZ mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa.

Kooperationspartner: Petra-Kelly-Stiftung

Jun
26
Di
2018
Freiheit unterm Schleier @ Evangelische Stadtakademie München
Jun 26 um 19:00 – 20:00

Hundert Jahre Frauenbewegung in Iran

Die Diskussion über Frauenrechte in Iran wird durch die Pflicht zum Kopftuch überschattet. Doch das Kopftuch rutscht, und Iranerinnen sind oft selbstbewusster und karriereorientierter als manche im Westen vermuten. Bita Schafi-Neya stellt die Entwicklung der Frauenrechte in Iran von den 1920er Jahren bis heute vor. Dazu hat sie die unterschiedlichsten Frauen in Iran im Alltag begleitet, Prostituierte und fliegende Händlerinnen interviewt und mit Profisportlerinnen, Politikerinnen, Truckerinnen und der Chefin der Fluggesellschaft Iran Air gesprochen. Die Einbeziehung deutscher Frauen, die in Iran leben, zeigt weitere Perspektiven auf.

Bita Schafi-Neya
ist seit mehr als 25 Jahren als freie Journalistin für den NDR u.a. Medien tätig und schreibt Artikel für verschiedene Tageszeitungen und Magazine. 2012 hat sie beim staatlichen Sender IRIB in Teheran gearbeitet. Die Deutsch-Iranerin ist in Norddeutschland geboren und hat Kulturwissenschaften und Iranistik studiert.

Moderation: Silvia Bauer
Kulturwissenschaftlerin und Leiterin von CINEMA IRAN, München

Jul
11
Mi
2018
CINEMA IRAN @ Gasteig, Carl-Amery-Saal
Jul 11 – Jul 15 ganztägig

5. Iranisches Filmfestival München

Filme, Kunst, Literatur, Diskussionen

Vor vierzig Jahren kam es in Iran vermehrt zu immer stärker werdenden Unruhen und blutig niedergeschlagenen Demonstrationen, die schließlich zur Revolution führten. Vor dreißig Jahren endete der verheerende, acht Jahre dauernde Erste Golfkrieg. Heute ist Iran eine technologisch und kulturell führende, politisch stabile Macht in einer unruhigen Region, die u.a. wegen ihrer Menschenrechtsverletzungen, ihrer Haltung zu Israel und ihrer militärischen Ambitionen in Syrien umstritten ist, aber gleichzeitig auch mehr und mehr Touristen anzieht.

Mit einem facettenreichen Filmprogramm, das die oft widersprüchliche und komplexe Geschichte, Kultur und Gegenwart des Landes und seiner Menschen vorstellt, sowie einem Rahmenprogramm aus Kunst und Literatur, präsentiert sich CINEMA IRAN im Juli 2018 zum fünften Mal.

Konzept und Leitung: Silvia Bauer, München
Kooperationspartner: CINEMA IRAN und Stadtbibliothek München