Veranstaltungen

Kolibri organisiert Benefiz-Veranstaltungen zugunsten von Geflüchteten und Migranten.
Kolibri-Veranstaltungen sind deshalb mit * gekennzeichnet. Darüber hinaus finden Sie hier Hinweise auf thematisch einschlägige Veranstaltungen anderer Organisationen, wie aktuelle Filme, Ausstellungen, Konzerte usw.

Sep
30
So
2018
* PJKO Jubiläumskonzert – Benefiz für Kolibri @ Erlöserkirche an der Münchner Freiheit
Sep 30 um 18:00
Das Münchner Kammerorchester und das Puchheimer Jugendkammerorchester musizieren zusammen für Kolibri

MKO – Münchener Kammerorchester

Anspruchsvolle Programme, die Werke früherer Jahrhunderte assoziativ und spannungsreich mit Musik der Gegenwart konfrontieren, prägen das Profil des  Münchener Kammerorchesters.
Mehr als siebzig Uraufführungen hat das MKO in den letzten 20 Jahren zu Gehör gebracht.

Ästhetisch vorurteilsfrei und experimentierlustig setzen Chefdirigent Clemens Schuldt und das Orchester dabei auf die Erlebnisqualität und kommunikative Intensität der Musik.

PJKO – Puchheimer Jugendkammerorchester

Seit 2005 ist das vielfach preisgekrönte Puchheimer Jugendkammerorchester (PJKO) Patenorchester des MKO. Im Rahmen der Patenschaft gibt es nicht nur Coachings durch MKO-Musiker und Unterstützung für die jungen Streicher durch die Profis des Münchener Kammerorchesters, sondern auch vom PJKO gestaltete ›Klingende Konzerteinführungen‹ vor den MKO-Abonnementkonzerten und immer wieder gemeinsame Auftritte.

Zum 25-jährigen Jubiläum des Jugendorchesters spielen nun die Musiker beider Orchester gemeinsam ein Benefizkonzert zugunsten der Interkulturellen Stiftung Kolibri.

 

Zu hören werden sein:

  • Leoš Janáček, Idyll,
  • Antonio Vivaldi, “Sommer” aus den “4 Jahreszeiten”
  • Benjamin Britten,  ein Präludium und Fuge sowie “Lachrymae”
  • John Dowland, If my complaints could passions move
  • Peter Tschaikowsky, Souvenir de Florence
Okt
27
Sa
2018
Theater: “What they want to hear” @ Kammerspiele, Kammer 1
Okt 27 um 20:30
Theater: "What they want to hear" @ Kammerspiele, Kammer 1 | München | Bayern | Deutschland

Du fliehst aus dem einen und landest in einem anderen Land. Wenn Du dort ankommst, hast Du keinen Pass, keine Fotos, keine Papiere, keine wie auch immer gearteten Dokumente, die beweisen würden, wer Du bist und wieso Du geflohen bist. Du hast nur Deinen Körper und eine Geschichte. Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 stellt fest, dass jede Person, die in ihrem Land verfolgt wird, das Recht auf Asyl hat. Der wichtigste Teil des Asylverfahrens ist ein Interview, das ein/e Staatsbedienstete/r, ein/e ÜbersetzerIn und der/die AntragstellerIn hinter verschlossenen Türen führen. Die Glaubwürdigkeit des/r AntragsstellerIn wird anhand seiner/ihrer Worte und Gesten beurteilt und jedes Wort wird schriftlich festgehalten, wie ein kleines Kammerspiel. Wie sagst Du, was sie hören wollen? Welche Gesten, Pausen oder Gefühle werden Dein Schicksal bestimmen? Wie erzählst Du jemandem eine glaubwürdige Geschichte, der/die Dein Land nur von Google Maps her kennt?

„What They Want to Hear“ basiert auf der Geschichte eines syrischen Mannes, der seit vier Jahren ohne irgendeinen Status in den Fängen der Bürokratie feststeckt. Es ist ein Projekt, das in einer Zeit sich schließender Grenzen aus der Zusammenarbeit von syrischen und deutschen SchauspielerInnen, AktivistInnen und Geflüchteten entsteht.

In deutscher, arabischer und englischer Sprache, mit Übertitelung.

Am 12. Juli 2018 fand im Anschluss an die Vorstellung ein Nachgespräch mit Studierenden statt; in Kooperation mit dem Department Kunstwissenschaften der LMU.

Mit fachlicher Unterstützung von Refugio München, Beratungs- und Behandlungszentrum für traumatisierte Menschen mit Fluchterfahrung.

Bildquelle: Kammerspiele München

Nov
11
So
2018
Blumen für den Frieden auf dem Königsplatz @ Königsplatz, U2
Nov 11 – Dez 3 ganztägig

Mohnblumen auf dem Königsplatz für den FriedenZum 100sten Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs „pflanzen“ Schüler, Geflüchtete und Freiwillige aus vielen Nationen in den Tagen vor dem 11.11.2018 auf dem Münchner Königsplatz 3.000 überdimensionale Mohnblumen aus Kunstseide:  Ein Meer roter Blumen das den Boden völlig bedeckt.

Darüber hinaus soll das Mahnmal auch zum Nachdenken und als Anregung zu Diskussionenüber die Sinnlosigkeit aller Kriege anregen*. Vor der Glyptothek werden zwei schwarz verkleidete, betretbare Container mit der Aufschrift “NIE WIEDER”, „NEVER AGAIN“, PLUS JAMAIS”, „MAI PIU“, „NIKAD VISE“ / „Никад више“ bzw. in russischer Sprache “никогда” aufgestellt.

Darin laufen drei Wochen lang ständig Lesungen von Antikriegsliteratur, Chansons und Protestlieder vom Band – aufgesprochen ebenfalls von Studenten, Freiwilligen und Schauspielern des nahegelegenen Volkstheaters.
Das Mahnmal „Never again – Mohnblumen auf dem Königsplatz“ ist ein Bildungsprojekt, das Lernen aus der Geschichte UND aus wachem Wahrnehmen gegenwärtiger Konfliktlinien ermöglichen soll.
Es benötigt zu seiner Verwirklichung Unterstützer.
Die Vernissage ist auf Sonntag, 11.11. 2018, 11 Uhr festgesetzt.
Das Mahnmal wird bis zum 2.12.2018 aufgebaut bleiben.

Flyer Mohnblumen auf dem Königsplatz

SZ-Artikel Mohnblumen aus Seide

Nov
25
So
2018
* Benefiz für Kolibri – Karl Jenkins Mass for Peace @ Himmelfahrtskirche Sendling
Nov 25 um 17:00 – 18:00

Benefizkonzert für Kolibri, A Mass for Peace, Karl JenkinsDer Maria Ward Chor führt im Rahmen des Mohnblumenprojekts auf dem Königsplatz “Never again” die Messe für Chor und Orchester “The Armed Man” (Mass for Peace) von Karl Jenkins auf.

Die Friedensmesse von Jenkins wurde im April 2000 in der Royal Albert Hall in London uraufgeführt. In dem Antikriegs-Werk geht es um die wachsende Bedrohung eines nahenden Krieges. Es zeigt die Schrecken des Krieges auf, lässt aber am Ende Hoffnung auf Frieden anklingen (Better is Peace).

Das titelgebende Stück “The Armed Man” stammt aus einem anonymen französischen Soldatenlied aus dem 15. Jhdt. (L’homme armé ).

Das Konzert findet in Kooperation mit der Interkulturellen Stiftung Kolibri statt, und von jeder Eintrittskarte gehen 3 Euro an Kolibri für Interkulturelle Projekte.