Kolibri Interkulturelle Stiftung fördert Hilfeprojekte für Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten

Die Stiftung Kolibri hilft Geflüchteten sowie Migrantinnen und Migranten bei der Integration und in Notlagen

Never again – Mohnblumen auf dem Königsplatz für den Frieden

Das rote Mohnblumenfeld auf dem Köngsplatz ist abgebaut, und Kolibri sagt DANKE allen Besucherinnen Besuchern ,  die in den drei Wochen in so großer Zahl gekommen waren, um einerseits das gewaltige Blumenmeer zu bestaunen und andererseits  durch ihre  hohe Spendenbereitschaft Opfern gegenwärtiger Kriege und Konflikte z.B. aus Syrien, Afghanistan und anderswo zu helfen.

Den Spendern, die bereits während des Entstehens des Mohnblumen-Mahnmals dessen Arbeit großzügig unterstützt hatten, möchten wir ebenfalls herzlich danken, denn durch sie konnte das Projekt überhaupt finanziell abgesichert werden.

Mit dem Mahnmal aus blutroten Mohnblumen wurden wir angeregt, uns einerseits die Geschichte eines grausamen Krieges mit Millionen von Toten  vor Augen zu führen und andererseits gegenwärtige Konfliktsituationen, wie sie derzeit in vielen Ländern der Erde stattfinden, neu zu betrachten.

Das Mahnmal sollte die Sinnlosigkeit aller Kriege zeigen und zum Nachdenken und Diskutieren anregen, und das hatte auch funktioniert. Besucherinnen und Besucher diskutierten lebhaft mit den Helferinnen und Helfern sowie auch untereinander.  So wurde aus der Mohnblumenaktion ein  Friedensfest.

In Videos, die täglich liefen, waren Schüler der Anita-Augspurg-Berufsoberschule für Sozialwesen und Gesundheit zu sehen und zu hören, die besonders eindrücklich Texte über die Grausamkeiten vieler Kriege und kriegerischer Konflikte lasen. Auch ihnen dankt Kolibri sehr herzlich.

Ihre Spenden kommen an

Ihre wertvollen Spenden wurden während des Events auf dem Königsplatz regelmäßig von einem Kolibri Vorstandsmitglied aus dem in der Black Box  sicher verschlossenen Spendenbehälter abgeholt und verwahrt. Kolibri gibt Rechenschaftsberichte über sämtliche Einnahmen, die vollständig für Migrations- und Flüchtlingsprojekte verwendet werden.

s. auch “Kolibri auf einen Blick”

Was passierte mit den Blumen am Ende der Aktion?

Jede/jeder Interessierte konnte am Ende eine oder mehrere dieser Blumen – großer und kleiner – mit nach Hause nehmen. Die wenigen, am Ende nicht abgeholten Spenderblumen werden im kommenden Jahr bei Friedens- bzw. Umweltschutzaktionen wieder in der Öffentlichkeit auftauchen.
Wenn dabei auch einige Blumen aus den Gärten der Königsplatz-Besucher wieder zu sehen wären, würde Walter Kuhn sich sehr darüber freuen. Als Friedenssymbol auch nach der Veranstaltung von “Never again”.

Wie Sie  noch an Mohnblumen kommen können, erfahren Sie hier:
Never Again Mohnblumen auf dem Königsplatz

Dank an Walter Kuhn

Wir danken Walter Kuhn , dass er dieses einmalige Mahnmal geschaffen hatte. Es wird uns allen lange im Gedächtnis bleiben, und in so manchem Garten wird nun die eine oder andere Mohnblume an das wogende Blumenmeer auf dem Königsplatz erinnern, dessen leuchtendes Rot  in der Sonne strahlte, aber auch Regen und Schnee  standgehalten hat.

In Kürze finden Sie in dieser Website einen ausführlichen Rückblick. Schauen Sie einfach bald wieder vorbei.

Fotos: Eleonore Peters, Kolibri