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SUMMARY:Lesung und Gespräch mit Friedrich Ani
DESCRIPTION:♦ Achtung: Ausverkauft!!! ♦\nFriedrich Ani\, geboren 1959\, lebt in München und schreibt Romane\, Gedichte\, Hörspiele\, Theaterstücke und Drehbücher. Seine Werke wurden in zehn Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet\, unter anderem siebenmal mit dem Deutschen Krimipreis sowie mit dem Crime Cologne Award\, dem Burgdorfer Krimipreis\, dem Adolf-Grimme-Preis\, dem Bayerischen Fernsehpreis und der Goldenen Romy. Ani ist Mitglied des PEN Berlin. \nFriedrich Ani\, Foto: Susie Knoll\nIm Mittelpunkt des Abends stehen Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in Kochel\, in denen Ani versucht\, sich selbst und seine Eltern zu verstehen. Als Sohn eines syrischen Medizinstudenten und einer schlesischen „Vertriebenen“ wächst er in der gegenseitigen Fremdheit der Eltern auf. Beide sind Heimatlose und finden keine gemeinsame Sprache. In dieser Atmosphäre lebenslangen Schweigens entdeckt Ani früh die Literatur als Zufluchtsort. „Schreiben ist meine Art\, in der Welt anwesend zu sein“\, – sagt der Autor. \nEin besonderer Fokus liegt auf dem Gedichtband Im Zimmer meines Vaters\, den Ani zwölf Jahre nach dem Tod seines Vaters schrieb. Der Band enthält einen Zyklus von 19 Gedichten\, gewidmet dem Vater\, dem „Sohn des Sandes“ und „Kind Mesopotamiens“. Thorsten Schulte (literaturkritik.de) bezeichnet das Werk als „einen bemerkenswerten Gedichtband. Aus dem Zusammenspiel von Inhalt\, Klang und Rhythmus entwickelt sich Nähe in Versordnung.“ \nSchreibend so nah wie vielleicht nie im Leben erzählt Ani dem Vater darin auch von der bedrückenden Gegenwart: „Bürger mit/geborgten Hirnen“ schimpfen über „die Ungewaschnen mit der falschen Haut“. Seine Haltung formuliert er in eindringlichen Versen: „wir jagen niemand zurück / zum Tod im Leichenbasar. / Welt heißt Asyl. / Geburt heißt Asyl.“ \nAuch stilistisch gilt Ani als Ausnahmestimme. „Es ist Friedrich Anis große Meisterschaft\, alle Wörter gegen den Strich zu bürsten und noch einmal ganz ungewohnte Kombinationen zu wagen. Das macht seinen Text zu einem unvergleichlichen Lesevergnügen“\, – schreibt Annette Stoltenberg (NDR Kultur). \nDer Abend mit Lesung und Gespräch wird von Renate Bürner moderiert. \nMontag\, 27. April 2026\, um 19.30 Uhr\nGemeindesaal der Erlöserkirche (Ungererstr. 17/II\, U3/6 Münchner Freiheit). \nDer Eintritt beträgt 18 Euro. \nTickets online kaufen\noder reservieren unter:\nticket@kolibri-stiftung.de\nAbholung an der Abendkasse (nur Barzahlung!)
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