Geflüchtet und versorgt?

Geflüchtet und versorgt Veranstaltung
Wann:
11. Mai 2022 um 19:00 – 21:00
2022-05-11T19:00:00+02:00
2022-05-11T21:00:00+02:00
Wo:
Evangelisches Forum
Herzog-Wilhelm-Straße 24
80331 München
Deutschland
Preis:
Kostenlos

Wie werden die Menschen, die zu uns kommen, medizinisch betreut?

Wer nach einer langen Reise in Bayern ankommt, ist oft auf medizinische und gesundheitliche Versorgung angewiesen. Diese ist aus unterschiedlichen Gründen unzureichend.

Wir fragen in dieser Veranstaltung, wie es gelingen kann, den zu uns kommenden Menschen den Zugang zu einer umfassenden Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Dabei betrachten wir vor allem die gesundheitliche Versorgung in den Ankerzentren, dennoch beschäftigt uns natürlich auch die Situation der Geflüchteten aus der Ukraine.

Gesundheit – sei es seelische oder körperliche – ist ein Grundrecht aller Menschen und sie ist eine Voraussetzung für ein gelingendes Leben miteinander.

Mit anschließender Möglichkeit zum Austausch.

Referent*innen: Katharina Grote, Bayerischer Flüchtlingsrat, Heike Martin, Refugio, München, Firouz Bohnhoff, Landeshauptstadt München, Gesundheitsreferat

Moderation: Dunja Ramadan, Süddeutsche Zeitung

Ort: Evangelisches Forum, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München
Die Veranstaltung wird auch per Livestream übertragen.

Kosten: Der Eintritt ist kostenfrei

Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit Kolibri – Interkulturelle Stiftung
Information und Anmeldung unter
www.petra-kelly-stiftung.de

GESUNDHEIT FÜR ALLE ist machbar

Gesundheit für alle bis zum Jahr 2000 – so der Plan der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 1977.
Was für ein Ziel! Was für ein Versprechen!

Und tatsächlich hat sich vieles verbessert. Das deutsche Gesundheitswesen gehört zu den Besten der Welt. Dennoch nimmt die Kritik hierzulande zu: Zu viel Profit – zu wenig Mensch. Dies steht so ganz im Gegensatz zu den ärztlichen Heldinnen und Helden, die medial präsentiert werden. Ihr Einsatz ist selbstlos, Geld spielt dabei keine Rolle.

Ein ganz anderes Bild bekommen wir über die gesundheitliche Situation der Menschen vermittelt, die in den Lagern Griechenlands oder auch in den bayerischen Massenunterkünften leben müssen. Auch hier gibt es selbstlose Helferinnen und Helfer, aber wenig bis kaum Struktur, die dabei hilft, dem WHO-Ziel nahe zu kommen.

In der Gesundheitsreihe „GESUNDHEIT FÜR ALLE ist machbar“ greifen wir solche und andere Themen auf. Bei der Suche nach Lösungen betrachten wir auch die Möglichkeiten und Gefahren einer elektronischen Gesundheitskarte und den Einsatz Künstlicher Intelligenz im medizinischen Bereich.