Fluchtgrund Liebe?

Wann:
9. Februar 2021 um 19:00
2021-02-09T19:00:00+01:00
2021-02-09T19:15:00+01:00
Wo:
Online per Zoom
Preis:
Kostenlos

Zur Situation queerer Geflüchteter im Herkunftsland und in Deutschland

Hand in Hand mit der*dem Partner*in durch die Straße schlendern? In über 70 Staaten weltweit ist das undenkbar. Die sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität offen zu leben bedeutet dort Diskriminierung, Vertreibung mit teils grausamen Methoden, Gefängnis- oder gar Todesstrafe. Oft werden die Betroffenen durch die Familien zwangsverheiratet und durch Gewalt gefügig gemacht, es werden Lebensgrundlagen zerstört, Liebende getrennt, Hilfe in Notsituationen unterlassen.

Zum ersten Mal unbedroht, aber…

Die Ankunft in Deutschland bedeutet für viele, zum ersten Mal unbedroht zu leben und zu lieben. Doch ist die Situation nicht immer komplett entschärft. In Sammelunterkünften etwa sind die Menschen oft erneut Stigmatisierung und Diskriminierung ausgesetzt. Traumatische Erfahrungen verfolgen sie im Alltag.

Welche Erlebnisse prägen den Alltag von LGBTIQ*-Geflüchteten? Welchen Unterstützungsbedarf brauchen Sie nach der Flucht? Und wie sieht es mit LGBTIQ*-Communities in den jeweiligen Ländern aus?

Die Referent*innen von Sub e.V. berichten über die Situation von queeren Geflüchteten in verschiedenen Ländern, geben Einblicke in den Beratungsalltag und erzählen aus ihrer eigenen (Flucht-)Geschichte.

Die Veranstaltung findet online per Zoom statt.

Anmeldung unter:

Veranstalter: Koordinationsstelle Flüchtlingsarbeit im Evang.-Lutherischen Dekanat München und Die Nachbarschaftshilfe – deutsche und ausländische Familien

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