Kolibri - interkulturelle Stiftung

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            Spaziergang auf dem Olympiaberg

 vorzeitig beendet am 6. Juni 2015
             (ohne Finissage)

Transhumanz Kunstaktion mit Holzschafen

 Liebe „Schafhalter“ und Sympathisanten meiner Kunstaktion am Olympiaberg!

Eigentlich hatte ich die Absicht, Sie alle, die ihre Freude an den Schafen am Olympiaberg hatten und die so ein Tier erworben haben, zur Finissage am 17. Juni einzuladen.

An diesem Tag sollte die Herde - ganz im Sinne der „Transhumanz“ - „zusammengetrieben“ werden, um sie anschließend an ihren nächsten Weideplatz in Riem zu bringen. Mit einem fröhlichen Fest sollte diese Kunstaktion, die in zahlreichen Medien, sogar bundesweit, großes Echo gefunden hat, zu Ende gehen.

Was war passiert?

Während der ersten Wochen des Weidebetriebs auf dem Olympiaberg hatte die Herde (abgesehen von kleinen Sturmschäden) dort oben auf dem Berg bestens überlebt, und es waren weder Vandalismus noch Diebstahl zu beklagen. Die knapp 60 Schafe standen friedlich in der Landschaft, und die „Bewachung“ durch ihren Hirten und die 3 Hunde hatte offensichtlich gut funktioniert.

Dann hatte es sich plötzlich dramatisch verändert. Umgerissene Schafe mussten wieder aufgerichtet oder zerstörte Exponate ersetzt werden. Mehr als 20 Schafe und zwei Hunde sind während der letzten Wochen spurlos verschwunden, und zuletzt wurde sogar der Schäfer „entführt“.

Wegen dieser bedauerlichen Entwicklung habe ich mich entschlossen, die Herde früher als geplant abzubauen. Und wie beim bayerischen Almabtrieb, wenn der Herde auf der Sommerweide etwas zugestoßen ist, und die Tiere deswegen nicht geschmückt werden, soll auch der Abbau der "Rest-Schafherde" ohne Festivitäten vonstatten gehen.

Alle diejenigen unter Ihnen, die schon zur Finissage eingeladen wurden, bitte ich um Verständnis für diesen Entschluss.

Dank

Umso mehr bedanke ich mich bei Ihnen, dass Sie durch den Kauf eines oder mehrerer Schafe oder durch Ihre Spenden und Ihr Engagement in der Werbung dazu beigetragen haben, dass der gemeinnützigen Stiftung KOLIBRI bis zum heutigen Zeitpunkt ein Betrag von 6000.- Euro zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit überwiesen werden konnte.

Wie geht es weiter?

Trotz allem wird die restaurierte und wieder ergänzte Herde in München noch mehrmals zu sehen sein.
> Am 20. Juni wird sie auf dem Promenadenfest in der Messestadt Riem zu sehen sein und
> ab 2. Oktober für vier Wochen im Park rund um die Mohr-Villa in Freimann.

Die Schafe und Lämmer können nach wie vor käuflich erworben werden. Es werden laufend neue "geboren".
Der Künstler widmet dieses Projekt der Flüchtlingsarbeit von Kolibri Interkulturelle Stiftung, der 75 % des Verkaufspreises der Exponate zukommen

Wissenswertes über Veranstaltungen von Kolibri

Gehen Sie von Zeit zu Zeit auf die Kolibri Homepage, dort finden Sie viele Informationen über unsere Arbeit, zur aktuellen Flüchtlingspolitik und daneben auch immer wieder Hinweise auf von KOLIBRI initiierte Kulturveranstaltungen. Wir organisieren regelmäßig Vorträge, Lesungen oder Diskussionsabende mit Beteiligung hochkarätiger Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur, ebenso wie Kunstausstellungen, thematische Kinoveranstaltungen sowie klassische und auch moderne Musikabende von allerhöchstem Niveau. Auf diese Weise versuchen wir, unser soziales Engagement auch mit den schönen und anregenden Dingen des Lebens in Einklang zu bringen.

Ihr Walter Kuhn


Info, Preisliste und Bezug über

Internet: www.urbane-transhumanz.com

E-Mail: Kuhn-W[at]gmx.de

Telefon: Walter Kuhn, Tel. 089/81305116 oder 0177 6462851


Wir danken der Stadt München für den Verzicht auf Sondernutzungsgebühren am Standort Olympiaberg und suchen gerne Werbepartner für die Fortsetzung der Aktion an anderen Standorten.